Barocke Pracht zum Anfassen
 Es gibt in Salvador ca. 7-8 hervorragende Museen, die Ihnen die vergangene Pracht dieser grandiosen, fast fünfhundertjähigen Kunstgeschichte der ehemaligen Hauptstadt Brasiliens und jahrhundertelang grössten Metropolo auf der südlichen Erdhalbkugel zeigen. Wenn Sie alle diese Museen wirklich aufmerksam besuchen, bekommen Sie langsam eine Ahnung, von der für die Neue Welt wirklich gigantischen kulturellen Blüte dieser Stadt in den vergangenen Jahrhunderten. Während Sie aber in jedem Museum nur Teilaspekte dieser künstlerischen Megaproduktion sehen, kenne ich in Salvador auch Orte, wo Sie die Pracht aus 5 Jahrhunderten auf einmal antreffen können; ja noch mehr, aus der Nähe ohne Glasvitrine anschauen und sogar anfassen bzw. kaufen können: Alles das, was in den Jahrhunderten von den einst sehr reichen Familien aus ganz Europa, Asien und Südamerika für die Ausstattung des Wohnzimmers, des Hausaltares, oder der Aussteuer des einzigen Töchterchens angeschafft oder liebevoll von Kunstliebhabern gesammelt wurde, ist irgendwann in den letzten Jahrzehnten nach und nach im hiesigen Kunst- und Antiquitätenmarkt gelandet. Das Interesse an der Kolonialgeschichte ist in Salvador seit Jahren im freien Fall, es gibt immer weniger Wertschätzung der alten Kulturgüter; und so kommt es, dass der Antiquitätenmarkt vor Kostbarkeiten hier nur noch so überquillt und die alten Stücke phantastisch preisgünstig sind.
Natürlich wäre ein rucksacktragender- oder umhängetaschentragender Tourist ein Schrecken für jeden Gralsverwalter der antiquarischen Kostbarkeiten. Auch wenn Sie die versteckten Ecken in der Stadt wirklich finden würden, wo sich wie bei Aladiens Wunderlampe diese herrlichen Schätze auftun, würden Sie wohl kaum in die oberen Etagen mit den immer höherwertigen Kostbarkeiten eingelassen.
Auf Anfrage begleite ich Sie gerne und führe Sie in die Wunderwelt dieser Kostbarkeiten ein. |